Gleiche Rechte für Männer und Frauen

11. März 2016  Allgemein

Seite 1Wir bieten ab sofort die Informationen über gleiche Rechte für Männer und Frauen in Deutschland in 10 Sprachen auf unserer Webseite an. Alle Informationen sind dem Flyer von frauenrechte.de entnommen.

Stadtrat Bergisch Gladbach beschließt Resolution gegen TTIP & CETA

09. März 2016  Allgemein

Ein Beitrag unseres Genossen und Stadtratmitgliedes Tomás M. Santillán:

In der Sitzung des Stadtrats Bergisch Gladbach am 8. März 2016 hat der Rat mit großer Mehrheit eine Resolution beschlossen, die sich kritisch und ablehnend zu den Freihandelsabkommen TTIP & CETA stellt.

Schon vor Monaten hatte die Bürgerinitiative „Bürgerinnen und Bürger gegen TTIP – Bergisch Gladbach“ eine ähnliche Resolution in einem Bürgerantrag an den Stadtrat angeregt. Dieser Bürgerantrag wurde mehrfach vertagt und stand nun wieder auf der Tagesordnung des Stadtrats. Mit dem nun vorliegenden Beschluss folgt die Stadt Bergisch Gladbach hunderten anderen Städte und Gemeinden, die sich kritisch und ablehnend zu TTIP & CETA positioniert haben.
Die Resolution wurde gemeinsam von der SPD-Fraktion, Grünen-Fraktion und mir als Einzelratsmitglied für DIE LINKE. in den Stadtrat als Antrag eingebracht.
Der Entschließung schlossen sich DIE LINKE Fraktion und große Teile der C1457508129DU-Fraktion und Bürgermeister Lutz Urbach dann bei der Abstimmung an. Die FDP-Fraktion, einige CDU-Ratsmitglieder und die ALFA-Fraktion (ehemalige AfD-Vertreter) lehnte die Resolution ab.

TTIP & CETA sind nicht nur eine große Gefahr für unsere Städte und Gemeinden und demokratischen Prinzipien unseres Rechtsstaats, sondern auch für die Arbeitsplätze in gewachsenen regionalen Wirtschaftsstrukturen kleiner und mittelständischer Betriebe. Die Behauptung, dass diese Freihandelsabkommen Wachstum und Arbeitsplätze schaffen würden, ist nachweislich falsch. Die deutliche Mehrheit der Bevölkerung hat dieses erkannt und es ist erfreulich, dass sich diese Erkenntnis auch an der Basis der Regierungsparteien durchzusetzen scheint.

Dies istnicht das Ende der lokalen Kampagne gegen TTIP, CETA und TiSA. Am Ende entscheidet der Bundestag darüber und bis dahin müssen noch sehr dicke Bretter gebohrt werden, denn auch wenn vor Ort die Diskussion im vollen Gange ist, scheint die große Koalition in Berlin bisher fest entschlossen zu sein, TTIP & CETA gegen die Mehrheit der Bevölkerung und die Interessen der Städte und Gemeinden durchzudrücken.

Der Text der Resolution hier als PDF.

Siehe auch: www.gl-gegen-ttip.de

Text entnommen von: www.santillan.de

DIE LINKE beim Ostermarsch 2016

07. März 2016  Allgemein

OM_01Unser Landesverband DIE LINKE. NRW ruft zur Beteiligung an den Ostermärschen 2016 auf. Infos und Termine findet ihr hier.

Achtung!

02. März 2016  Allgemein

Leider müssen wir die SprecherInnenratssitzung für morgen ausfallen lassen. Als neuen Termin ist aktuell der 11.03 (Freitag) im Gespräch, was aber noch nicht 100%ig sicher ist. Ihr werdet über einen neuen Termin baldmöglichst an dieser Stelle informiert.

Mit solidarischen Grüßen,

Euer SprecherInnenrat

Unsere JobCenter-Aktion am 01. März

01. März 2016  Allgemein

Trotz Kälte brachten wir einige Flyer an den Menschen. Wir führten ein paar positive Gespräche mit Passanten, trafen sogar das ein oder andere Parteimitglied. Ein großer Dank gilt unseren Genossen Tomás und Cemal (siehe Foto) für das fleißige Verteilen. Bei der nächsten Aktion wird es dann hoffentlich etwas wärmer sein 😉
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Morgen vor dem Arbeitsamt

29. Februar 2016  Allgemein

Wir werden Morgen vor dem Arbeitsamt Bergisch Gladbach im Rahmen der Kampgagne Das muss drin sein Flyer gegen Hartz IV und für eine ausnahmslose Grundsicherung von 1050 Euro verteilen.

Wer Lust hat, bei der Aktion mitzumachen, kann Morgen früh ab 9 Uhr gerne vorbeikommen.

Woran erkennt man, dass jemand an einer Traumatisierung leidet?

22. Februar 2016  Allgemein

Ein Artikel unseres Genossen und Sozialpädagogen Peter Tschorny:

Kennen Sie einen Menschen der durch das auf der Flucht oder im Heimatland erlebte, traumatisiert ist?
Viele dieser Menschen haben massive Gewalt am eigenen Leib erlebt (Misshandlung, Folter, Vergewaltigung), wurden Zeuge von Gewalt gegen andere, oder leiden am Verlust nahestehender und geliebter Menschen.
Viele von ihnen benötigen professionelle Hilfe, sind aber oft aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage, Hilfe zu suchen und die nötigen Schritte einzuleiten, um die richtige Hilfe zu erhalten.
Hier ein paar Hinweise, woran Sie erkennen können, dass jemand möglicherweise an einem Posttraumatischen Stress-Syndrom leidet:
Typische Merkmale sind laut Weltgesundheitsorganisation (ICD 10 F43.1):
  • das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Albträumen
  • Gefühle von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit
  • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
  • Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber
  • Freudlosigkeit
  • Vermeidung von Aktivitäten und Situationen
  • Reizbarkeit, Wutausbrüche
  • übermäßige Schreckhaftigkeit, Angst
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Depression und Suizidgedanken
Diese Ausführungen sollen und können Sie nicht in die Lage versetzen, eine Diagnose zu stellen. Zudem treten viele dieser Symptome nicht so auffällig in Erscheinung, dass sie für den Laien direkt als Hinweis auf eine mögliche Traumafolgenstörung erkannt werden können (oft werden sie selbst von den Betroffenen nicht im Zusammenhang mit einer Traumatisierung wahrgenommen); darum habe ich sie oben besonders hervorgehoben.
Wenn Sie diesen Menschen helfen wollen, versuchen Sie bitte nicht diese (sei es aus Neugier oder gutgemeint) dazu einzuladen, doch mal über ihre Probleme zu erzählen und „alles raus zu lassen“; dabei bestünde die Gefahr einer Re-Traumatisierung (Flash-Back). Hier ist der schützende Rahmen einer professionellen Trauma-Psychotherapie nötig, um das erlebte Schritt für Schritt im Tempo des traumatisierten Menschen zu verarbeiten.
Was können Sie tun?
Wenn Sie Menschen kennen, bei denen Sie Merkmale für eine mögliche posttraumatische Belastungsstörung erkennen, sprechen Sie diese Menschen bei einer Gelegenheit unter 4 Augen an, teilen Ihre Beobachtung (aus Ihrer Sicht und ohne Bewertung) und Ihre Vermutung mit und informieren (sachlich – ohne zu drängen) über Möglichkeiten, professionelle Unterstützung bei der Bearbeitung der Traumafolgen zu erhalten.
Weitere Hinweise erhalten Sie unter http://www.peter-tschorny.com/trauma-therapie/

PS: Die Begriffe „posttraumatisches Stress-Syndrom“, „Traumafolgenstörung“ und „posttraumatische Belastungsstörung“ sind versch. Bezeichnungen für dasselbe Syndrom.

Jetzt auch bei Google+

19. Februar 2016  Allgemein

Google-_new_logo.pngWir sind jetzt auch bei Google+ mit einem eigenen Auftritt vertreten.

Hier gehts zu unserer Google+-Seite.

Wahlkampfhilfe für Rheinland-Pfalz gesucht!

18. Februar 2016  Allgemein

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Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

am 13. März 2016 finden in drei Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) Landtagswahlen sowie in einem Bundesland (Hessen) Kommunalwahlen statt (6. März). Für einen erfolgreichen Wahlkampf wird dabei auch aus den anderen Landesverbänden jede helfende Hand gebraucht, die verfügbar ist, vor allem zum Plakatieren und Stecken.

Jedem wahlkämpfenden Landesverband werden unterstützende Landesverbände zugeordnet, um ein gegenseitiges Konkurrieren um Wahlkampfunterstützung auszuschließen.

Wir unterstützen den Landesverband Rheinland-Pfalz!

Der Tag der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist der 13. März 2016. Das heißt, es wird vorher Einsätze und vermutlich eine aktive 48-Stunden-Wahlkampf-Unterstützung notwendig sein.

Wir freuen uns über jeden, der/die helfen möchte!

Für weitere Informationen und Rückfragen schreibt uns eine Mail an kontakt[ät]dielinke-gl.de

 

Der genaue Zeitpunkt und Einsatzort in Rheinland-Pfalz werden kurzfristig vom Kreisvorstand bekannt gegeben.

Zur Webseite des Landesverbandes Rheinland-Pfalz geht es hier lang.

Asylpaket II – Mit Menschenrechten dealt man nicht

17. Februar 2016  Allgemein

Marokko, Tunesien und Algerien sind keine „sicheren“ Herkunftsländer. Im Bundesrat können die Grünen diese Entscheidung verhindern. Einen zweiten Menschenrechts-Super-GAU können die Grünen sich nicht erlauben, erklärt Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

Die Grünen müssen sich zu den Menschenrechten bekennen und ihr Verhältnis zum Grundgesetz klären, statt sich wie der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann bei der CDU anzubiedern. Mit Menschenrechten dealt man nicht. Es ist unverantwortlich und möglicherweise sogar verfassungswidrig, ein Land wie Marokko als sicher zu deklarieren, wie auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihren Expertisen betont.

Für DIE LINKE sind zwei Dinge untrennbar miteinander verknüpft und nicht verhandelbar: Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und damit universell. Und: Soziale Gerechtigkeit und das Wohl der Mehrheit der Menschen müssen im Mittelpunkt stehen. Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Weder beim Mindestlohn noch bei der Wohnungssuche, beim Anrecht auf Sozialleistungen oder dem Zugang zu Bildung.

Das Asylpaket lehnen wir weiterhin konsequent ab. Es höhlt den Rechtsstaat aus und leistet keinen Beitrag zur Verbesserung der Situation der in Deutschland lebenden Menschen, enthält dafür aber jede Menge Zündstoff für diejenigen, die gegen Geflüchtete rechte Hetze betreiben.

 

den Originalartikel findet ihr auf die-linke.de