Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der Linken!

31. Dezember 2015  Allgemein

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Dieses war kein sonderlich gutes Jahr für die Linke in Bergisch Gladbach! Auf der Straße hat man kaum bis gar nicht bemerkt, dass es überhaupt noch eine Linke in Bergisch Gladbach gibt. Wenn die Menschen über uns sprachen, sei es auf der Straße oder auch in den sozialen Netzwerken, dann stellte man schnell fest, wofür die Linke für diese Menschen in unserer Stadt steht und bekannt ist: Für interne Querelen und Streitereien!

Die Linke ist tief gespalten! Das merkt jeder, der sich auch nur ein Stück weit mit dem Thema befasst. Eine geeinte Fraktion haben wir nicht und im Internet gibt es zwei Seiten, die sich scheinbar unabhängig voneinander mit linker Politik in Bergisch Gladbach befassen und DIE LINKE im Namen tragen. Wenn man in den Medien, sei es gedruckt oder online, über DIE LINKE in Bergisch Gladbach schrieb, dann oft nicht im Guten. Ich glaube, es ist nicht so weit hergeholt, wenn ich sage, dass man uns, die Partei DIE LINKE in Bergisch Gladbach, nicht sonderlich ernst nimmt. Obwohl unsere Partei auf Bundesebene im Wechsel mit den Grünen immer wieder mal die drittstärkste Kraft in diesem Land ist, in einem Bundesland sogar den Ministerpräsidenten stellt.

Ich rede hier nicht von den Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern und Bürgerinnen der Linken. Die erledigen ihre Arbeit in den Ratssitzungen und den vielen Ausschüssen, in denen sie vertreten sind. Sie haben immer wieder Erfolge zu verzeichnen, mal kleinere, mal größere, leider oft unbemerkt. Doch hinter jeder guten, politischen Arbeit sollte auch eine starke und geeinte Partei stehen!

Aus diesem Grund wurde am 01.10.2015 ein neuer Vorstand gewählt. Um möglichst allen „Lagern“ unserer Partei gerecht zu werden, entschieden wir uns für die Bildung eines SprecherInnenrat, bestehend aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern. Lucie Misini, Tomás M. Santillán, John van Nes Ziegler, Claudia Watzlawik und Susanne Winterscheidt nahmen die gewaltige Herausforderung an, aus der Linken in Bergisch Gladbach wieder eine starke Partei zu machen. Eine Partei, die auf die Straße geht! Die sich um die Belange ihrer Bürger und Bürgerinnen kümmert und dies ernst nimmt! Die zeigt: Es geht auch sozial… auch in Bergisch Gladbach!

Am 03.12.2015 wurde ich dann als Geschäftsführer vom SprecherInnenrat ernannt, um deren Arbeit zu unterstützen.

Ich weiß, dass kein leichter Weg vor mir und dem SprecherInnenrat liegt. Seit seiner Neugründung am 01. Oktober hatte der SprecherInnenrat regelmäßig einmal im Monat, an jedem ersten Donnerstag, getagt. Gerne wäre er sofort laut auf die Straße gegangen und hätte gezeigt: Wir sind wieder da!

Doch die internen Streitigkeiten waren einfach zu gewaltig, als dass er so schnell mal eben zum „Tagesgeschäft“ hätte übergehen können. Es gibt viel auszuräumen; viel zu begradigen; viel zu reden; und letztendlich auch viel zu verzeihen zwischen den streitenden Mitgliedern innerhalb der Partei. Doch der SprecherInnenrat ist leider noch längst nicht an diesem Ziel angekommen, aber er arbeitet daran. So hat er beispielsweise eine Arbeitsgruppe mit mir als Leiter ins Leben gerufen, die sich ausschließlich mit der Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb der Partei beschäftigt. Dadurch kann sich der SprecherInnenrat auf und die wirklich wichtigen, politischen Themen in Bergisch Gladbach konzentrieren.

Die erste Aufgabe des neuen Ortsverbandvorstandes bestand zunächst einmal darin, wieder eine funktionierende Kommunikationsplattform für unsere Wähler und Wählerinnen auf die Beine zu stellen, damit diese wieder jederzeit und schnell über die Aktivitäten ihres Ortsverbandes unterrichtet werden können. Dies habe ich – glaube ich – mit der Webseite www.dielinke-gl.de sowie der Facebookseite geschaft. Ich bemühe mich regelmäßg, fast täglich auf diesen Plattformen Artikel zu veröffentlichen.

Als Nächstes steht dann die Arbeit auf der Straße an! Der SprecherInnenrat und ich wollen auf der Straße wieder zeigen, dass wir da sind und dass wir uns kümmern. Unser erklärtes Ziel für die Zukunft wird sein, den Bürger, die Bürgerin auf der Straße zu fragen, was sie an oder in dieser Stadt stört. Wir wollen die Partei sein, die zuhört! Wir wollen die Partei sein, die sich um die Menschen in dieser Stadt kümmert, um die sich sonst niemand schert! Wir wollen wieder die Partei sein, die sich um soziale Gerechtigkeit sorgt und dafür kämpft! Diese Stadt hat es bitter nötig!

Das ist mein Versprechen und das des SprecherInnenrates an Bergisch Gladbach! Das ist unser Versprechen an euch, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Wählerinnen und Wähler!

Es grüßt und wünscht euch von ganzem Herzen alles Gute für das kommende Jahr

Euer Markus Winterscheidt

Geschäftsführer OV Bergisch Gladbach


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