Allgemein

Morgen vor dem Arbeitsamt

29. Februar 2016  Allgemein

Wir werden Morgen vor dem Arbeitsamt Bergisch Gladbach im Rahmen der Kampgagne Das muss drin sein Flyer gegen Hartz IV und für eine ausnahmslose Grundsicherung von 1050 Euro verteilen.

Wer Lust hat, bei der Aktion mitzumachen, kann Morgen früh ab 9 Uhr gerne vorbeikommen.

Woran erkennt man, dass jemand an einer Traumatisierung leidet?

22. Februar 2016  Allgemein

Ein Artikel unseres Genossen und Sozialpädagogen Peter Tschorny:

Kennen Sie einen Menschen der durch das auf der Flucht oder im Heimatland erlebte, traumatisiert ist?
Viele dieser Menschen haben massive Gewalt am eigenen Leib erlebt (Misshandlung, Folter, Vergewaltigung), wurden Zeuge von Gewalt gegen andere, oder leiden am Verlust nahestehender und geliebter Menschen.
Viele von ihnen benötigen professionelle Hilfe, sind aber oft aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage, Hilfe zu suchen und die nötigen Schritte einzuleiten, um die richtige Hilfe zu erhalten.
Hier ein paar Hinweise, woran Sie erkennen können, dass jemand möglicherweise an einem Posttraumatischen Stress-Syndrom leidet:
Typische Merkmale sind laut Weltgesundheitsorganisation (ICD 10 F43.1):
  • das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Albträumen
  • Gefühle von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit
  • Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen
  • Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber
  • Freudlosigkeit
  • Vermeidung von Aktivitäten und Situationen
  • Reizbarkeit, Wutausbrüche
  • übermäßige Schreckhaftigkeit, Angst
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Depression und Suizidgedanken
Diese Ausführungen sollen und können Sie nicht in die Lage versetzen, eine Diagnose zu stellen. Zudem treten viele dieser Symptome nicht so auffällig in Erscheinung, dass sie für den Laien direkt als Hinweis auf eine mögliche Traumafolgenstörung erkannt werden können (oft werden sie selbst von den Betroffenen nicht im Zusammenhang mit einer Traumatisierung wahrgenommen); darum habe ich sie oben besonders hervorgehoben.
Wenn Sie diesen Menschen helfen wollen, versuchen Sie bitte nicht diese (sei es aus Neugier oder gutgemeint) dazu einzuladen, doch mal über ihre Probleme zu erzählen und „alles raus zu lassen“; dabei bestünde die Gefahr einer Re-Traumatisierung (Flash-Back). Hier ist der schützende Rahmen einer professionellen Trauma-Psychotherapie nötig, um das erlebte Schritt für Schritt im Tempo des traumatisierten Menschen zu verarbeiten.
Was können Sie tun?
Wenn Sie Menschen kennen, bei denen Sie Merkmale für eine mögliche posttraumatische Belastungsstörung erkennen, sprechen Sie diese Menschen bei einer Gelegenheit unter 4 Augen an, teilen Ihre Beobachtung (aus Ihrer Sicht und ohne Bewertung) und Ihre Vermutung mit und informieren (sachlich – ohne zu drängen) über Möglichkeiten, professionelle Unterstützung bei der Bearbeitung der Traumafolgen zu erhalten.
Weitere Hinweise erhalten Sie unter http://www.peter-tschorny.com/trauma-therapie/

PS: Die Begriffe „posttraumatisches Stress-Syndrom“, „Traumafolgenstörung“ und „posttraumatische Belastungsstörung“ sind versch. Bezeichnungen für dasselbe Syndrom.

Jetzt auch bei Google+

19. Februar 2016  Allgemein

Google-_new_logo.pngWir sind jetzt auch bei Google+ mit einem eigenen Auftritt vertreten.

Hier gehts zu unserer Google+-Seite.

Wahlkampfhilfe für Rheinland-Pfalz gesucht!

18. Februar 2016  Allgemein

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Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

am 13. März 2016 finden in drei Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) Landtagswahlen sowie in einem Bundesland (Hessen) Kommunalwahlen statt (6. März). Für einen erfolgreichen Wahlkampf wird dabei auch aus den anderen Landesverbänden jede helfende Hand gebraucht, die verfügbar ist, vor allem zum Plakatieren und Stecken.

Jedem wahlkämpfenden Landesverband werden unterstützende Landesverbände zugeordnet, um ein gegenseitiges Konkurrieren um Wahlkampfunterstützung auszuschließen.

Wir unterstützen den Landesverband Rheinland-Pfalz!

Der Tag der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist der 13. März 2016. Das heißt, es wird vorher Einsätze und vermutlich eine aktive 48-Stunden-Wahlkampf-Unterstützung notwendig sein.

Wir freuen uns über jeden, der/die helfen möchte!

Für weitere Informationen und Rückfragen schreibt uns eine Mail an kontakt[ät]dielinke-gl.de

 

Der genaue Zeitpunkt und Einsatzort in Rheinland-Pfalz werden kurzfristig vom Kreisvorstand bekannt gegeben.

Zur Webseite des Landesverbandes Rheinland-Pfalz geht es hier lang.

Asylpaket II – Mit Menschenrechten dealt man nicht

17. Februar 2016  Allgemein

Marokko, Tunesien und Algerien sind keine „sicheren“ Herkunftsländer. Im Bundesrat können die Grünen diese Entscheidung verhindern. Einen zweiten Menschenrechts-Super-GAU können die Grünen sich nicht erlauben, erklärt Bernd Riexinger, der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

Die Grünen müssen sich zu den Menschenrechten bekennen und ihr Verhältnis zum Grundgesetz klären, statt sich wie der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann bei der CDU anzubiedern. Mit Menschenrechten dealt man nicht. Es ist unverantwortlich und möglicherweise sogar verfassungswidrig, ein Land wie Marokko als sicher zu deklarieren, wie auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihren Expertisen betont.

Für DIE LINKE sind zwei Dinge untrennbar miteinander verknüpft und nicht verhandelbar: Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht und damit universell. Und: Soziale Gerechtigkeit und das Wohl der Mehrheit der Menschen müssen im Mittelpunkt stehen. Menschen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Weder beim Mindestlohn noch bei der Wohnungssuche, beim Anrecht auf Sozialleistungen oder dem Zugang zu Bildung.

Das Asylpaket lehnen wir weiterhin konsequent ab. Es höhlt den Rechtsstaat aus und leistet keinen Beitrag zur Verbesserung der Situation der in Deutschland lebenden Menschen, enthält dafür aber jede Menge Zündstoff für diejenigen, die gegen Geflüchtete rechte Hetze betreiben.

 

den Originalartikel findet ihr auf die-linke.de

Foodsharing – Auch in Bergisch Gladbach

16. Februar 2016  Allgemein

Am 19. Februar startet die Initiative foodsharing in Bergisch Gladbach auf der Hauptstraße Ecke Johannn-Wilhelm-Lindlar-Straße eine Verschenk-Aktion.

Wer sich über das Prinzip des foodsharings und die Idee dahinter informieren möchte, gelangt hier zur Webseite.

Wir, die Linke in Bergisch Gladbach, begrüßt das Vorhaben sehr.

Danke

12. Februar 2016  Allgemein

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden der gestrigen SprecherInnenratssitzung. Wir haben ein paar ganz tolle Aktionen für die nähere Zukunft geplant.

Für alle, die nicht dabei waren: In den nächsten Tagen werdet Ihr das Protokoll zu der Sitzung auf dieser Seite unter Protokolle einsehen können.

Wir hoffen, dass wir für unsere nächste Sitzung am 03. März (dann wieder um 19 Uhr) noch mehr Mitglieder dafür begeistern können, die Zukunft unserer Partei in Bergisch Gladbach mitzuplanen und mitzugestalten.

Bis dahin wünschen wir allen unseren Mitgliedern eine schöne Zeit.

Mein Beitrag zur Kampagne Das muss drin sein.

10. Februar 2016  Allgemein

Ende November starb mein Vater. Kein schönes Weihnachten war das. Aber wenn ich es mir recht überlege… war der Zeitpunkt seinen Todes doch irgendwie gut gewählt.

Wieso?

Weil Beerdigungen nunmal teuer sind! Wobei teuer natürlich relativ ist. Die Beerdigung meines Vaters kostete insgesamt 3400 €. Andere mögen darüber lachen, für mich sind das keine Peanuts.

Ich muss ja zugeben, dass ich mir bis zu diesem traurigen „Vorfall“ noch nie Gedanken über den Tod gemacht hatte, zumindest nicht in dieser Form und so intensiv. Es gibt ja den schlauen Spruch: Nur der Tod ist umsonst, und selbst der nicht, der kostet das Leben.

Doch dass der Tod ganz und gar nicht umsonst ist, musste ich dann doch mal feststellen.

Wer schon einmal eine Rechnung für eine Beerdigung erhalten hat, weiß wovon ich rede.

Kiefernsarg: 379 €

Totenhemd: 19,50 €

Überführung am Wochenende: 189 €

Zierurne: 92,50 €

Kühlung 2 Tage à 12,50 € 25 €

usw. usf.

Als ich diese Rechnung durchlas, dachte ich an folgendes:

79 Jahre lebte mein Vater in diesem Land. Er hatte sein Leben lang gearbeitet. Er hatte sein Leben lang Steuern gezahlt. Machte alle Höhen und Tiefen dieses Landes mit. Und am Ende… zahlt der Staat nicht einmal sein letztes Hemd.

Meine Mutter ist nicht in der Lage die Beerdigung zu bezahlen. Sie wird in Zukunft (sobald sie Witwenrente erhält) vom Existenzminimum leben. Wir, also mein Bruder und ich, versuchten natürlich eine Kostenerstattung (wenigstens einen Teilbetrag) vom Staat zu erhalten. Pustekuchen! Zahlen dürfen das die Kinder. Sicher, das ist „normal“. Aber nur weil etwas „normal“ ist, muss es ja nicht unbedingt richtig sein. Mein Bruder und ich, wir beantragten also eine Kostenbeteiligung des Staates. Und wer schon einmal etwas vom Staat haben wollte, weiß, wie sehr wir uns hätten durchleuchten lassen müssen, wären wir diesen Weg zuende gegangen. Wir sind diesen Weg nicht zuende gegangen. Wir haben nicht jeden noch so kleinen Vertrag zu irgendwelchen Versicherungen herausgesucht, Angaben zu unseres Fahrzeugen gemacht etc. Es gibt Menschen, die so etwas leider über sich ergehen lassen müssen. Mein Bruder und ich gehören zm Glück nicht dazu. Und trotzdem hätten wir einen Kredit aufnehmen müssen, um unseren Vater unter die Erde zu kriegen. Ja, richtig: „hätten“ Da komme ich wieder darauf zu sprechen, was ich zu Beginn meines Artikels sagte: der Zeitpunkt seines Todes war ganz gut gewählt. Denn meinem Bruder und mir standen jeweils ein Betrag zur Verfügung, über den wir normalerweise nicht ständig verfügen: Weihnachtsgeld!

Wir mussten also unser Weihnachtsgeld opfern, um unserem Vater eine menschenwürdige Beerdigung zu ermöglichen.

Es mag bestimmt Menschen geben, die sagen, dass man das natürlich selbst bezahlen soll, wenn man das Geld dazu hat.

Ich sehe die Sache etwas anders: Tag für Tag ist man für diesen Staat da, wenn man in ihm lebt. Jeder einzelne Mensch bringt diesen Staat ein Stück weiter nach vorne. Und ich finde, es ist das Mindeste, dass sich der Staat am Ende eines Lebens um dessen menschenwürdige Beerdigung kümmert. Ich finde einfach, niemand sollte solch eine Rechnung, wie ich sie oben in Ausschnitten gezeigt habe, erhalten; ich finde, niemand sollte irgendwo Geld zusammenkratzen müssen, um einen geliebten Menschen unter die Erde zu bringen, womöglich sogar selbst dafür noch Schulden machen.

Die Linke fordert schon seit Langem kostenfreie Kitas und ein kostenfreies Schulsystem für alle. Ich bin auch sehr dafür. Der Staat darf ruhig die Bildung seiner Einwohner übernehmen, schließlich wird er einen Tages davon profitieren. Ich fordere zudem: Ein kostenfreies, menschenwürdiges Begräbnis für alle! Und damit meine ich nicht dieses anonyme Verschachern toter Obachloser, wo sich kein Angehöriger finden ließ. Ich rede von einer menschenwürdigen Beerdigung als letzten Dank des Staates an seinen verstorbenen Bürger, seine verstorbene Bürgerin. Das, finde ich, sollte einfach drin sein.

 

Euer Markus Winterscheidt

Einladung zur Landesvollversammlung Linksjugend [’solid] NRW

05. Februar 2016  Allgemein

Einladung zur Landesvollversammlung der Linksjugend [’solid] NRW am 27. und 28. Februar 2016 in Köln

Liebe Genossinnen, lieber Genossen!

Die Linksjugend [’solid] NRW möchte Euch herzlich zur nächsten Landesvollversammlung (LVV) einladen. Sie findet statt am 27. und 28. Februar 2016 im Naturfreundehaus Köln-Kalk, Kapellenstraße 9a.
Die Landesvollversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium auf Landesebene. Dort werden Weichen für die Entwicklung des Verbandes in der nächsten Zeit gestellt. Außerdem gibt es einige Wahlen.

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01. Februar 2016  Allgemein

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